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Juli 2021

Kinostart von ANMAßUNG ist der 22. Juli 2021, Verleih ist GMfilms

Premiere in Leipzig ist am 26. Juli 2021, 18 Uhr, Kinobar Prager Fühling

Juni 2021

ANMAßUNG hat seine deutsche Premiere am 9. Juni auf dem Berlinale Sommer Special im Garten des HKW . Weitere Vorführung am 13. Juni im Frischluftkino Studentendorf Zehlendorf, Wasgenstraße.

Kritiken, Text anlässlich des Berlinale Sommer Special

Ein Film, der lange nachwirkt. (Charlotte Pollex, rbb Kultur Magazin – ab 3:00)

Inhaltlich wie formal ist Stefan Kolbe und Chris Wright mit Anmaßung ein dichter Dokumentarfilm gelungen… Seine Stärke liegt entschieden in der Komplexität seiner Aussage… Vom Zuschauer fordert er ein konstantes Ausloten der eigenen Überzeugungen und Empfindungen. (Teresa Vena, kino-zeit.de)

Warum werden Menschen zu Mörder*innen? Das sind Fragen, die sich unweigerlich stellen. Stefan Kolbe und Chris Wright versuchen glücklicherweise nicht, sie umfänglich zu klären, sondern laden die Zuschauer*innen zur Auseinandersetzung ein, die neue Fragen aufwirft. (Inga Dreyer, Neues Deutschland)

Von der Kühnheit, über einen Menschen zu richten (stefe, filmjournalisten.de)

Idee und Art und Weise auf eine kongeniale Weise umgesetzt (Claas Danielsen, Literaturhaus Halle/YouTube – ab 1:02:41)

So denkt kein Mensch! – Ein Gespräch übers Drehen mit Sexualmördern und Puppen (Silvia Hallensleben, taz)

In der Tat ist dieser Film eine Anmaßung, und eine Zumutung obendrein – aber eine ziemlich clevere, die sich beim Zusehen tief ins Gedächtnis und in die Magengrube gräbt. (Fabian Wallmeier, rbb24)

Mai 2021

ANMAßUNG läuft auf dem Thessaloniki Filmfestival im Wettbewerb Film Forward

April 2021

ANMAßUNG hat seine internationale Premiere in Kopenhagen auf dem CPH:DOX*

Die schwierigen Facetten menschlicher Existenz abzuspalten war noch nie Chris Wrights und Stefan Kolbes Sache. (Cristina Nord, Arsenal Berlin)

März 2021

ANMAßUNG – Kritiken nach dem Berlinale-Screening

Mission erfüllt für einen Laborfilm, der genau das Gegenteil von sensationellen Fernsehsendungen wie „Bring the Assassin in“ ist. (jipezelig.blogspot.com)

ANMAßUNG ist, oberflächlich gesehen, ein Film über die Erschaffung eines Bildes von Stefan S. Genauer betrachtet geht es auch um die Beschäftigung der Filmemacher, sich ihr ganz eigenes Bild zu basteln. Wo eine Puppe ist, ist immer ein Meister, der die Strippen zieht. (Aimee Knight, fipresci.org)

In ANMAßUNG gibt es viel zu rätseln. (Scott Roxborough, Hollywood Reporter)

ANMAßUNG (ANAMNESIS), einer der interessantesten Titel des Berlinale Forums, wagt sich in den Kopf eines Mörders. (Steve Rickinson, filmsinframe.com)

Der Film schafft ein echtes Unbehagen. (Olivier Bachelard, abusdecine.com)

Absolut beeindruckend! Bilder, die nicht mehr aus dem Kopf gehen… Die schwierigen Facetten menschlicher Existenz abzuspalten war noch nie Chris Wrights und Stefan Kolbes Sache. (Knut Elstermann im Gespräch mit Chris Wright, radio eins)

Den Zuschauer schickt dieser klug inszenierte Film auf eine Reise in menschliche Abgründe, die zwischen Mitleid und Abscheu schwanken lässt. (Christian Berndt, Deutschlandfunk)

Der Film von Wright und Kolbe erweist sich als besonders klug, wenn es darum geht, nicht so sehr das Verbrechen selbst auf die Bühne zu bringen, sondern den Prozess der theoretischen Rekonstruktion, durch den wir normalerweise zwischen Authentizität und Lüge unterscheiden. (Francesca Pistocchi, close-up.it)

Chris Wright und Stefan Kolbes ANMAßUNG – einer der Titel, die am Forum der diesjährigen Berlinale teilnehmen – ist eine intensive und unglaublich rätselhafte Erforschung des Lebens des Mörders, Stefan S. … Kolbe und Wright nehmen uns mit auf eine 111-minütige maieutische Reise, um die Unauffindbarkeit des moralischen Übels zu entdecken. Und das ist mehr als genug, um einen großartigen Dokumentarfilm zu machen. (Davide Abbatescianni, cineeuropa.org)

Die spröde Form einer distanzierten, nie moralisierenden Erzählung fasziniert – und sie gewährt nicht nur Einblicke in den Gefängnisalltag und die Psyche eines Mörders, sondern auch in die Grundprobleme dokumentarischer Arbeit. (Stefan Grissemann, profil.at)

So ist der Film der vielfältige Versuch einer Dezentrierung, aber gerade die immer neuen Anläufe, die Versuche des Einbezugs der Puppe und der Regisseure, die Bewegungen zurück und wieder nach vorne, das Aufbrechen der Chronologie, die manchmal etwas sehr gewollte Bebilderungsverweigerungsbebilderung führt durchaus auch zu einer Melodramatisierung des Verhältnisses zum Gegenstand, zum Subjekt. Was keine Kritik sein soll, oder jedenfalls kann man die Stärken dieser gesuchten Ambivalenz benennen: Eine runde Sache ist und wird diese Annäherung nicht. Es bleibt eine Anmaßung, verstehen zu wollen. Man hat bei allem kein gutes Gefühl. Aber es wäre ja auch völlig verkehrt, bei einer solchen Geschichte gute Gefühle zu haben. (Ekkehard Knörer, cargo.de)

Dieser Doku-Film ist wirklich beunruhigend, weil er beim Betrachter Antworten auf die vielen Hamletschen Fragen und Zweifel zu erbitten scheint … Trotz der Schwierigkeit, die Aufmerksamkeit und das Interesse während der Vorführung kontinuierlich aufrechtzuerhalten, verdient dieser Film eine Auszeichnung. Vielleicht die des guten Willens und des positivistischen Idealismus über das Schicksal eines jeden Menschen. (Dimitri Buffa, opinione.it)

Manchmal sind Verfremdungstechniken nicht nur notwendig, um das Bekannte mit neuen Augen sehen zu können. Sie können auch die Position des Filmemachers in Bezug auf sein Thema deutlich machen. Ein extremes Beispiel hierfür ist die ANMAßUNG, bei der ein Porträt eines Mörders unter anderem durch die Verwendung einer von zwei Puppenspielern bedienten Puppe entsteht. Aber tatsächlich gibt es in diesem Film keine einzige Einstellung, die nur eine einfache Einstellung ist. Immer wieder kommt die Kamera ins Bild, Menschen reflektieren, was sie sehen und filmen, Räume werden durch Glaswände oder andere Reflexionen und Vervielfältigungen gedehnt. (Dana Linssen, The Filmkrant)

Man ertrinkt förmlich in Nebensächlichstem, im öden Alltag, in einer grauen, leeren Welt. ANMAßUNG ist ein ungemein langweiliger Film und soll genau das vielleicht auch sein. Der Fall von Stefan S. ist so erschreckend wie gewöhnlich. Er ist kein interessanter Mensch, ohne seinen Mord würde man weder mit noch über ihn reden. Seine Tat ist böse, er ist banal. (Lucas Barwenczik, filmstarts.de)

außerdem: Goethe-Institut / berliner-filmfestivals.de / critic.de / tagesspiegel.de / cinephilia.gr / Berlinale / German Films / mdm / mdr / LVZ / taz

November 2020

Wir hatten die angenehme Aufgabe, den Festivaltrailer für die Duisburger Filmwoche zu machen. Wir verwendeten Restmaterial aus KLEINSTHEIM.

Auf der Seite Protokult gibt es neue Texte zur kontroversen Diskussion zu DAS BLOCK bei der Duisburger Filmwoche 2017. Hier schreibt Matthias Dell und hier Sven Illgner. Cristina Nord erinnert sich ebenfalls an die Diskusstion in ihrem Text Was ist Würde?, erschienen in der Textsammlung „AusSichten – Öffentliches Reden über Dokumentarfilm“.

November 2019

Fünf Jahre nach unserem Film PFARRER besuchte das Magazin Zeitzeichen die ProtagonistInnen und fragte nach ihrem weiteren Lebensweg.

Herbst 2017

April 2012

Werkschau im Arsenal, Berlin. Die taz schreibt anlässlich der Werkschau von der Magie der Anerkennung und das Neue Deutschland vom Erbe der Arbeit

Oktober 2011

Es geht gar nicht um Kolbe/Wright versus Béla Tarr.
Matthias Dell, Jutta Brückner und Thomas Heise über die Vergabe des Konrad-Wolf-Preises 2011 im Freitag

Ende 2011

Silber als Film des Jahres 2011 von Silvia Hallensleben im Tagesspiegel für KLEINSTHEIM